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Immobilienstreit

Typische Streitfälle rund um Eigentum, Nutzung, Grenzen und Verträge.

Immobilienkonflikte entstehen selten plötzlich. Meist verdichten sich unklare Vertragsklauseln, technische Mängel, wirtschaftlicher Druck und schwierige Kommunikation.

Streitfälle im Immobilienrecht

Streit nach Immobilienkauf

Nach dem Kauf geht es häufig um Feuchtigkeit, Leitungen, Dach, Schimmel, Wohnflächenabweichung, Altlasten, Nutzungsrechte, fehlende Genehmigungen oder Angaben im Exposé. Entscheidend ist, ob eine Beschaffenheit vereinbart wurde, ob der Verkäufer Kenntnis hatte und welche Gewährleistung vertraglich ausgeschlossen wurde.

Die Kanzlei prüft notarielle Regelungen, Übergabeprotokolle, E-Mail-Verkehr, Maklerunterlagen, Gutachten und Fotos. Daraus ergibt sich, ob Minderung, Schadensersatz, Rücktritt oder eine verhandelte Kompensation realistisch ist.

Baumängel, Abnahme und Werklohn

Bei Bau- und Sanierungsleistungen entstehen Konflikte oft an der Schnittstelle von Technik und Recht. Ohne klare Dokumentation werden Mängel bestritten, Nachbesserungen verzögert oder Rechnungen fällig gestellt. Eine sorgfältige Mängelanzeige mit Fristsetzung und Beweissicherung ist deshalb zentral.

Die Kanzlei koordiniert die rechtliche Vorgehensweise mit Sachverständigen, bereitet selbständige Beweisverfahren vor und prüft, ob Zahlungen zurückbehalten, Kostenvorschuss verlangt oder Werklohnforderungen abgewehrt werden können.

Wohnungseigentum und Verwaltung

Im Wohnungseigentumsrecht stehen Beschlüsse, Kostenverteilung, bauliche Veränderungen, Sondernutzungsrechte, Verwaltungspflichten und Sanierungsfragen im Mittelpunkt. Besonders wichtig sind Fristen und die genaue Formulierung des Beschlusses.

Die Kanzlei prüft, ob Beschlüsse anfechtbar sind, ob die Gemeinschaft zuständig war und welche taktische Reaktion sinnvoll ist: Anfechtung, Verhandlung, Ergänzungsbeschluss oder Vergleich mit Verwaltung und Miteigentümern.

Nachbarschaft, Grenze und Nutzung

Überbau, Zufahrt, Leitungsrechte, Lärm, Bäume, Einfriedungen und Einsicht können die Nutzung eines Grundstücks massiv beeinträchtigen. Gerade weil Nachbarschaftsverhältnisse fortbestehen, ist eine verhältnismäßige und zugleich klare Strategie entscheidend.

Die Kanzlei bewertet Unterlassungsansprüche, Duldungspflichten, Grunddienstbarkeiten, Baulasten, Landesrecht und Beweisfragen. Ziel ist eine Lösung, die rechtlich belastbar ist und künftige Eskalationen reduziert.

Gewerbeimmobilien und Investitionen

Bei Gewerbeobjekten sind Zeit und Liquidität oft entscheidend. Streit um Betriebspflichten, Konkurrenzschutz, Nebenkosten, Umbau, Flächenabweichung, Kündigung oder Räumung kann unmittelbar in den Geschäftsbetrieb eingreifen.

Die Kanzlei arbeitet mit Mietern, Vermietern und Investoren an Lösungen, die Zahlungsströme, Nutzbarkeit und Verhandlungsposition berücksichtigen. Dazu gehören Vergleichskonzepte, Kündigungsstrategie, Räumungsmanagement und Risikoprüfung vor Transaktionen.

Konfliktmuster

Woran eine belastbare Strategie ansetzt.

Die rechtliche Bewertung wird immer mit der wirtschaftlichen Realität des Objekts verbunden.

Frist läuft

Anfechtung, Mängelanzeige, Kündigung, Verjährung oder gerichtliche Frist erfordern sofortige Priorisierung.

Beweis ist unsicher

Fotos, Zeugen, Gutachten, Protokolle und E-Mails müssen geordnet werden, bevor Forderungen eskalieren.

Verhandlung blockiert

Eine präzise Anspruchsbegründung kann Bewegung schaffen, ohne die gerichtliche Option zu verlieren.

Konflikt rechtlich einordnen.

Je früher Fristen und Beweise geprüft werden, desto größer bleibt der Handlungsspielraum.

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